Discussion:
Welches Programm zum bearbeiten großer TIF-Dateien?
(zu alt für eine Antwort)
Karl-Heinz Dreyer
2006-11-11 07:04:07 UTC
Permalink
Ja, Hallo erst mal,

ich habe folgendes Problem:

Gelegentlich möchte ich große TIF-Dateien (eingescannte technische
Zeichnungen, DIN A0, nur schwarz/weiß) bearbeiten.
Die Aufgaben sind einfach:

- Hauptsächlich Texte einfügen
- Gelegentlich "Schmutz" (unsaubere Bereiche von Scannen) weis machen

Bisher benutze ich dafür Micrografx Picture Publisher 8. Das Programm ist
beim Einfügen von Texten sehr schnell. Leider stürzt es aber unter Windows
XP gelegentlich ab. Eine neue Version 10 gibt es zwar, in Verbindung mit
einer anderen von mir benutzten Software (Jaws PDF Creator) gibt es aber
Fehlermeldungen. Eine noch neuere Version vom PP wird es nicht mehr geben,
da das Programm inzwischen eingestellt wurde (Micrografx wurde von Corel
übernommen).

Daher suche ich ein Programm, dass bei der beschriebenen Aufgabe ähnlich
schnell ist wie der PP. Die Programme die ich ausprobiert habe (Paint Shop
Pro, Photo Impact) sind dabei unglaublich langsam, es dauert Minuten, bis
das Programm nach der Eingabe von Texten wieder ansprechbar ist. Liegt wohl
daran, dass die eigentlich nur ca. 1 MB große Datei während der Bearbeitung
auf ca. 350 MB aufgeblasen wird. Mit PhotoShop funktioniert es gut, kann ich
mir aber leider nicht leisten.

Kann jemand ein Programm empfehlen, das nicht so teuer ist, XP-kompatibel,
und mit dem man große S/W TIF-Dateien zügig bearbeiten kann?

Gruß, Karl-Heinz
Norbert Hahn
2006-11-11 13:04:37 UTC
Permalink
Post by Karl-Heinz Dreyer
Ja, Hallo erst mal,
Gelegentlich möchte ich große TIF-Dateien (eingescannte technische
Zeichnungen, DIN A0, nur schwarz/weiß) bearbeiten.
- Hauptsächlich Texte einfügen
- Gelegentlich "Schmutz" (unsaubere Bereiche von Scannen) weis machen
Bisher benutze ich dafür Micrografx Picture Publisher 8. Das Programm ist
beim Einfügen von Texten sehr schnell. Leider stürzt es aber unter Windows
XP gelegentlich ab. Eine neue Version 10 gibt es zwar, in Verbindung mit
einer anderen von mir benutzten Software (Jaws PDF Creator) gibt es aber
Fehlermeldungen. Eine noch neuere Version vom PP wird es nicht mehr geben,
da das Programm inzwischen eingestellt wurde (Micrografx wurde von Corel
übernommen).
Corel liefert mit dem Designer statt PP das Programm Photo Paint 12
aus.
Welche Fehlermeldungen gibt es bei PP 10? Was genau geht nicht?
Kann man den Fehler nicht umgehen oder beseitigen?

Norbert
Karl-Heinz Dreyer
2006-11-11 21:54:15 UTC
Permalink
Erst mal Danke für die Antwort.

Also dass Problem beim PP 10 ist folgendes: Zum Erzeugen von PDF-Dateien
habe ich "Jaws PDF Creator" installiert. Das Programm wird automatisch beim
Windows-Start mit gestartet. Sobald PP 10 istalliert ist, meldet ein
Programm "C:\WINDOWS\system32\PDFCreatorMessages.exe" beim Hochfahren irgend
etwas nichtsagendes und das PDF-Erzeugen klappt nicht. Sobald PP 10 wieder
deinstalliert ist, ist alles wider ok. Auf ein anderes PDF Programm will ich
nicht ausweichen, da Jaws aus dem Inhaltsverzeichnis von Word-Dokumenten
automatisch Lesezeichen erzeugt (brauch ich unbedingt). Adobe Acrobat macht
das zwar auch, kann ich mir aber nicht leisten.

Also bleibe ich bei PP 8. Dabei tritt das Problem auf, dass das das Programm
ab und zu den Kontakt zum Scanner verliert und ihn erst wieder erkennt, wenn
man den Rechner neu startet. Oder es kommt dann und wann eine Meldung
"Picture Publisher hat ein Problem festgestellt und muss beendet
werden......". Es kommt nicht so häufig vor, dass das Arbeiten damit
unmöglich wäre, darum bin ich auch bisher dabei geblieben. Meine Frage war
halt, ob es nicht doch irgend was besseres gibt, das trotzdem erschwinglich
ist.

Wie ist das denn mit Photo Paint? Ist das ein PP Nachfolger unter anderem
Namen, oder wurden nur einige Programmelemente übernommen. Ist die Bedienung
ähnlich? Und vor allem: Kann man in große TIF-Dateien Texte einfügen, ohne
nach jedem Buchstaben erst mal eine Gedenkminute einzulegen?

Gruß, Karl-Heinz
Post by Norbert Hahn
Post by Karl-Heinz Dreyer
Ja, Hallo erst mal,
Gelegentlich möchte ich große TIF-Dateien (eingescannte technische
Zeichnungen, DIN A0, nur schwarz/weiß) bearbeiten.
- Hauptsächlich Texte einfügen
- Gelegentlich "Schmutz" (unsaubere Bereiche von Scannen) weis machen
Bisher benutze ich dafür Micrografx Picture Publisher 8. Das Programm ist
beim Einfügen von Texten sehr schnell. Leider stürzt es aber unter Windows
XP gelegentlich ab. Eine neue Version 10 gibt es zwar, in Verbindung mit
einer anderen von mir benutzten Software (Jaws PDF Creator) gibt es aber
Fehlermeldungen. Eine noch neuere Version vom PP wird es nicht mehr geben,
da das Programm inzwischen eingestellt wurde (Micrografx wurde von Corel
übernommen).
Corel liefert mit dem Designer statt PP das Programm Photo Paint 12
aus.
Welche Fehlermeldungen gibt es bei PP 10? Was genau geht nicht?
Kann man den Fehler nicht umgehen oder beseitigen?
Norbert
Norbert Hahn
2006-11-11 22:53:21 UTC
Permalink
Post by Karl-Heinz Dreyer
Erst mal Danke für die Antwort.
Also dass Problem beim PP 10 ist folgendes: Zum Erzeugen von PDF-Dateien
habe ich "Jaws PDF Creator" installiert. Das Programm wird automatisch beim
Windows-Start mit gestartet. Sobald PP 10 istalliert ist, meldet ein
Programm "C:\WINDOWS\system32\PDFCreatorMessages.exe" beim Hochfahren irgend
etwas nichtsagendes und das PDF-Erzeugen klappt nicht. Sobald PP 10 wieder
deinstalliert ist, ist alles wider ok.
Ups, da haben wohl beide Hersteller was verbockt. PP ist eigentlich
ein harmloses Programm, das im Betrieb keinerlei besondere Rechte
braucht. Ich hoffe, Du meldest Dich nicht mit Admin-Rechten an...
Post by Karl-Heinz Dreyer
Wie ist das denn mit Photo Paint? Ist das ein PP Nachfolger unter anderem
Namen, oder wurden nur einige Programmelemente übernommen.
PhotoPaint ist eine Eigenentwicklung von Corel und gehört zu CorelDraw
wie der PP zum Designer gehörte. Ich nehme an, dass PhotoPaint in-
zwischen aufgebohrt wurde, um PP-Dateien zu lesen.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Ist die Bedienung
ähnlich? Und vor allem: Kann man in große TIF-Dateien Texte einfügen, ohne
nach jedem Buchstaben erst mal eine Gedenkminute einzulegen?
Ich habe PhotoPaint nie benutzt.

Norbert
Hans Alborg
2006-12-02 19:31:11 UTC
Permalink
Hi Karl-Heinz,

"Karl-Heinz Dreyer"...
Post by Karl-Heinz Dreyer
Erst mal Danke für die Antwort.
...
Also bleibe ich bei PP 8. Kann man in große TIF-Dateien Texte einfügen,
ohne nach jedem Buchstaben erst mal eine Gedenkminute einzulegen?
...
Also mit großen s/w- Tif-Grafiken habe ich auch zu tun, und arbeite mit
Paintshop Pro 7.
Upgrades auf V9 usw. waren bei mir immer sinnlos, weil da schon beim Start/
beenden der Programme lange Wartezeiten auftreten (Anklicken: "beenden":
warten :-(

zu PSP7:
Setzte ich Texte in die Grafiken geht das allgemein flott. Nur umfangreiche
Sachen (so 50 Zeilen) dauern etwas (1-10 sec.), was mir aber nicht soo oft
unterkommt.
Ich arbeite übrigens nur mit einer Ebene, auch um Speicher und damit Zeit
zu sparen. Meine Tif- Dateien enthalten auch nur eine Grafik.
Wegen der großen Grafiken muß ich auch dran denken, die Funktionsliste mal
zu löschen usw., kam schon nach längeren Arbeiten zum Absturz (aber 2GB
Ram!!!).

Na, wenn Du ein altes PSP7 noch auftreiben kannst, teste das mal.

Hans
Wolfgang Hauser
2006-12-04 10:39:23 UTC
Permalink
Hans Alborg schrieb:

[PSP7]
Post by Hans Alborg
Wegen der großen Grafiken muß ich auch dran denken, die Funktionsliste mal
zu löschen usw.,
Einfacher wäre es, unter den Einstellungen weniger Rückgängig-Schritte
zu konfigurieren.
Post by Hans Alborg
kam schon nach längeren Arbeiten zum Absturz (aber 2GB
Ram!!!).
Laufwerk mit dem Temp-Verzeichnis voll geworden?
Hans Alborg
2006-12-04 23:44:34 UTC
Permalink
Hi,

"Wolfgang Hauser" schrieb...
Post by Wolfgang Hauser
[PSP7]
Post by Hans Alborg
Wegen der großen Grafiken muß ich auch dran denken, die Funktionsliste mal
zu löschen usw.,
Einfacher wäre es, unter den Einstellungen weniger Rückgängig-Schritte
zu konfigurieren.
Naja, ich brauch' die. Und wenn ich die Buttons so schön anpassen kann ist
das ja kein Stress.
Meist lösche ich die Rückgängig- Liste nach dem Zwischenspeichern.
Post by Wolfgang Hauser
Post by Hans Alborg
kam schon nach längeren Arbeiten zum Absturz (aber 2GB Ram!!!).
Laufwerk mit dem Temp-Verzeichnis voll geworden?
PSP soll erstmal die 2GB RAM vollmachen. Dann hat's auf der Platte noch
weitere 100 GB.

Nö, das stürzt ab wenn ich stundenlang damit gearbeitet habe, aber auch das
selten.
Ich hab mir halt das Zwischenspeichern angewöhnt ;-)

Hans
Martin Kaffanke
2006-12-05 09:07:05 UTC
Permalink
Post by Hans Alborg
Post by Wolfgang Hauser
Einfacher wäre es, unter den Einstellungen weniger Rückgängig-Schritte
zu konfigurieren.
Naja, ich brauch' die. Und wenn ich die Buttons so schön anpassen kann ist
das ja kein Stress.
Meist lösche ich die Rückgängig- Liste nach dem Zwischenspeichern.
Naja, wenn du das von Hand machen willst, ist auch eine Möglichkeit, aber
wenn du ja sowieso löschen musst, warum lässt du es dann nicht einfach
vom Programm erledigen?
Post by Hans Alborg
Ich hab mir halt das Zwischenspeichern angewöhnt ;-)
Das ist sowieso gut, allerdings verwende ich dazu in der Regel ein
Verlustfreies (meist Anwendungs-internes) Format, weil ich nur so sicher
gehen kann, dass nach einem Absturz auch keine Qualitätsverluste zu
verzeichnen sind.

Martin
Ka Prucha
2006-12-05 14:47:50 UTC
Permalink
"Martin Kaffanke" schrieb
Post by Martin Kaffanke
Post by Hans Alborg
Ich hab mir halt das Zwischenspeichern angewöhnt ;-)
Das ist sowieso gut, allerdings verwende ich dazu in der Regel ein
Verlustfreies (meist Anwendungs-internes) Format, weil ich nur so sicher
gehen kann, dass nach einem Absturz auch keine Qualitätsverluste zu
verzeichnen sind.
Servus

Bei TIF wird praktisch immer mit "verlustfreier" Kompression gearbeitet.
Nur bei sehr exotischer Einstellung ist im TIF-Container z.B. ein jpg drinnen.

mfg Ka Prucha
Hans Alborg
2006-12-05 22:50:22 UTC
Permalink
Hi,

"Martin Kaffanke" schrieb...

[speichern /löschen der Rückgängigliste]
Post by Martin Kaffanke
Naja, wenn du das von Hand machen willst, ist auch eine Möglichkeit, aber
wenn du ja sowieso löschen musst, warum lässt du es dann nicht einfach
vom Programm erledigen?
Kombiniert geht das nicht, und autom. speichern finde ich nicht so gut weil
ich meist am Ende eines Arbeitsschritts speichere. Dann lösche ich
(meistens) auch die Liste.

Immerhin danke! Hab' mir mal wieder die Optionen angesehen und den Speicher
"auf Anschlag" gestellt.
Wenigstens jetzt 1GB.
Post by Martin Kaffanke
Post by Hans Alborg
Ich hab mir halt das Zwischenspeichern angewöhnt ;-)
Das ist sowieso gut, allerdings verwende ich dazu in der Regel ein
Verlustfreies (meist Anwendungs-internes) Format, weil ich nur so sicher
gehen kann, dass nach einem Absturz auch keine Qualitätsverluste zu
verzeichnen sind.
Mag sein. Ich bekomme manchmal *.sav- Dateien nach Abstürzen, obwohl ich
Tifs bearbeitet hatte. Ist selten, und noch seltener hab ich die Dateien
weiterverwendet. Und manchmal hatten sie 0Kbytes.

Also ich bekomme die Tifs als "Fay-Group4", PSP macht autom. LZW draus und
ich muß sie dann wieder in Fax Gr.4 umbauen. Dank Irfanview übrigens.
Danach muß ich noch die 400dpi- Vermerke in den Tifs ummodeln, damit ein
gewisses 3000$- Programm damit klarkommt!

Jetzt noch das *.psp- Format dazwischenzuhaben wird mir zu viel, aber ich
behalte die Pixel im Auge...

Hans
Martin Kaffanke
2006-12-06 08:47:30 UTC
Permalink
Post by Hans Alborg
Post by Martin Kaffanke
Das ist sowieso gut, allerdings verwende ich dazu in der Regel ein
Verlustfreies (meist Anwendungs-internes) Format, weil ich nur so sicher
gehen kann, dass nach einem Absturz auch keine Qualitätsverluste zu
verzeichnen sind.
Jetzt noch das *.psp- Format dazwischenzuhaben wird mir zu viel, aber ich
behalte die Pixel im Auge...
Naja, also ich verwende sehr häufig gimp, ganz einfach weil ichs mag -
und da speichere ich üblicherweise schon in xcf (also Gimps eigenes
format), weil da alle Layer und Masken informationen auch mitgespeichert
werden, erst am Ende wenn ich fertig bin wird in jpg oder tiff (je nach
Anwendungsfall) gespeichert. Ich 'arbeite' daher verlustfrei - auch beim
nächsten mal, wenn ich die Dateien wieder öffne - und habe trotzdem das
Zielformat.

Ich meine, würde ich z.b. jpeg (und wegen Internet ist bei mir meistens
jpg) mit 90% kompression speichern - öffnen - speichern - öffnen -
speichern ... so nimmt die Qualität immer mehr ab bis am ende nicht mehr
viel übrig ist.

lg,
Martin
Hans Alborg
2006-12-06 18:00:42 UTC
Permalink
Hi Martin,

"Martin Kaffanke" schrieb...
Post by Martin Kaffanke
Ich meine, würde ich z.b. jpeg (und wegen Internet ist bei mir meistens
jpg) mit 90% kompression speichern - öffnen - speichern - öffnen -
speichern ... so nimmt die Qualität immer mehr ab bis am ende nicht mehr
viel übrig ist.
Ah, das wußte ich nicht.
Naja, meine Tiff's sind Pläne mit vielen geraden Linien, und s/w. Wenn da
was abhanden käme: das hätte ich schon gemerkt.

Hans
Hannes Birnbacher
2006-12-06 19:54:12 UTC
Permalink
Antwort auf die Nachricht von: Hans Alborg
Datum: 06.12.2006 19:00
Post by Hans Alborg
Hi Martin,
"Martin Kaffanke" schrieb...
Post by Martin Kaffanke
Ich meine, würde ich z.b. jpeg (und wegen Internet ist bei mir meistens
jpg) mit 90% kompression speichern - öffnen - speichern - öffnen -
speichern ... so nimmt die Qualität immer mehr ab bis am ende nicht mehr
viel übrig ist.
Ah, das wußte ich nicht.
Naja, meine Tiff's sind Pläne mit vielen geraden Linien, und s/w. Wenn da
was abhanden käme: das hätte ich schon gemerkt.
Du kannst einem echt leid tun, mit so einem ungeeigneten Programm
(Bitmap für technische Zeichnungen) arbeiten zu müssen. Das Ergebnis
wird auch nie sauber aussehen (vor allem auch immer pixelig sein),
wie eine Zeichnung, die direkt am Computer angefertigt wurde -
obwohl Du Dir wahrscheinlich mehr Arbeit machst, als mit einem
geeigneten Programm bei Null anzufangen. Wenn Du doch sowieso schon
die Unreinheiten vom Einscannen ausputzen musst. Warum suchst Du Dir
nicht ein Zeichenprogramm, das Du schnell beherrschst (es muss ja
nun wirklich nicht da firmeneigene CAD-Proggie sein...), natürlich
ein vektororientiertes, und legst (wie weiter oben im Thread
vorgeschlagen) den Scan auf eine Ebene, zeichnest die Linien und
Texte nach und löschst dann die Ebene mit dem Scan.

Keine Ahnung, ob das in Corel Draw geht - müsste eigentlich, aber
ich finde Corel Draw nicht einfach zu bedienen, obwohl sich's als
Arbeitsgerät unter Laien irgendwie verbreitet hat. Mit Macromedia
Fireworks müsste das leicht gehen und es ist einfacher zu bedienen,
weil's für Webdesigner und nicht für Grafikprofis gedacht ist
(Altversionen kriegt man nachgeschmissen, die tun's prima für den
Zweck und Fireworks 2 läuft bei mir sogar unter Linux/Crossover). Es
wäre aber auch lohnend, sich mal mit Inkscape zu befassen, das
gibt's m.W. auch bei Windows.

Hmm, ich hab' das mal eben probiert (zugegeben nicht an einer
Zeichnung mit 1000 Linien und Bemaßungen, sondern an einem
Bildschirmabdruck einer Versandbestätigung von Hermes...) und beim
allerersten Versuch höchstens fünf Minuten gebraucht: Bitmap (=Scan)
einlesen, noch'ne Ebene machen, testweise ein paar Kästchen, Rahmen
und Schriften drüberschreiben, also nachziehen, die Ebene mit der
Bitmap wiederfinden (ahem ... ich hab' ja noch nie mit dem Programm
gearbeitet) und löschen. Exportiert als SVG, hätte ich die
Linienzeichnung & Text auch in EPS und Ähnlichem speichern können.

Die Dateigrößen, die sich bei so einem Verfahren ergeben, dürften
übrigens zwischen zehn und hundert Kilobytes betragen - mein
Testfall ist 2546 Bytes groß geworden...
Hans Alborg
2006-12-08 17:26:22 UTC
Permalink
"Hannes Birnbacher" schrieb ...
Du kannst einem echt leid tun, mit so einem ungeeigneten Programm (Bitmap
für technische Zeichnungen) arbeiten zu müssen.
Bleib ruhig. Und müssen muß ich nicht.
Das Ergebnis wird auch nie sauber aussehen (vor allem auch immer pixelig
sein), wie eine Zeichnung, die direkt am Computer angefertigt wurde -
Naja? Sind sie ja auch. Und ok, das Einzige was Pixelig wirkt ist die
Schrift, und einige kleine Kreise.

Beim Plotten fällt das aber überhaupt nicht mehr auf: das kannst Du mir ja
einfach mal glauben.
obwohl Du Dir wahrscheinlich mehr Arbeit machst, als mit einem geeigneten
Programm bei Null anzufangen. Wenn Du doch sowieso schon die Unreinheiten
vom Einscannen ausputzen musst.
Ich muß das zwar nicht einscannen, aber "ausputzen" ist schon angesagt, ja.
PSP kann das zwar auch alleine, liefert aber nichts was mir gefällt, daher
mache ich das händisch.

Ich mag bei PSP das zoomen per Scrollrad. So bewege ich mich in der ganzen
Zeichnung an jede Stelle, in Windeseile. Auch andere Sachen gehen (bei mir)
sehr schnell damit.
Warum suchst Du Dir nicht ein Zeichenprogramm, das Du schnell beherrschst
(es muss ja nun wirklich nicht da firmeneigene CAD-Proggie sein...),
Ich hatte eins gefunden, war gut aber zu teuer.
natürlich ein vektororientiertes, und legst (wie weiter oben im Thread
vorgeschlagen) den Scan auf eine Ebene, zeichnest die Linien und Texte
nach und löschst dann die Ebene mit dem Scan.
Das hat einer vorgeschlagen? Mir? Übersehen.
Keine Ahnung, ob das in Corel Draw geht - müsste eigentlich, aber ich
finde Corel Draw nicht einfach zu bedienen, obwohl sich's als
Arbeitsgerät unter Laien irgendwie verbreitet hat.
Ja, mit Corel Draw hab ich's aufgegeben. Ein Bekannter schwört drauf, ein
Wettzeichnen steht aber noch aus ;-)
Mit Macromedia Fireworks müsste das leicht gehen
...Inkscape zu befassen, das gibt's m.W. auch bei Windows.
Die Sachen seh ich mir mal an.
Die Dateigrößen, die sich bei so einem Verfahren ergeben, dürften
übrigens zwischen zehn und hundert Kilobytes betragen - mein Testfall ist
2546 Bytes groß geworden...
Ich muß die Grafiken so abgeben wie ich sie bekomme, also Tif/ Fax Group4,
400x400dpi, 2 Farben.
Da wird kein Programm die Grafiken mehr komprimieren als ein anderes.

Übrigens Hannes, der OP hatte Probleme, nicht ich.

schönes Wochenende,

Hans
Hannes Birnbacher
2006-12-08 17:47:06 UTC
Permalink
Antwort auf die Nachricht von: Hans Alborg
Datum: 08.12.2006 18:26
Post by Hans Alborg
atürlich ein vektororientiertes, und legst (wie weiter oben im Thread
vorgeschlagen) den Scan auf eine Ebene, zeichnest die Linien und Texte
nach und löschst dann die Ebene mit dem Scan.
Das hat einer vorgeschlagen? Mir? Übersehen.
Dir dann nicht, nach Deiner Aufklärung, dass Ihr ja zwei seid ;-).
Das war Stefan Lagotzki am 12.11. um 12:57 Uhr in einer Antwort auf
Karl-Heinz:
-------------------------------
"Nachdem Du von CAD und einem CAD-Rechner geschrieben hast: Warum
legst Du denn die TIFF-Bilder nicht einfach als Hintergrund hinter
eine CAD-Zeichnung? Du kannst dann darauf zeichnen und am Ende bei
Bedarf auch wieder TIFF exportieren. "
--------------------------------

Ist ein alter Trick, wenn man Lagepläne usw. zeichnen will, aber
nicht das Copyright an der Vorlage hat.
Post by Hans Alborg
Ich muß die Grafiken so abgeben wie ich sie bekomme, also Tif/ Fax Group4,
400x400dpi, 2 Farben.
Auch Du kannst einem leid tun ;-). Und wahrscheinlich beisst sich am
Ende der Pipeline irgend ein Drucker o.ä. wiederum in den A..., aus
demselben technischen Grund.
Post by Hans Alborg
Übrigens Hannes, der OP hatte Probleme, nicht ich.
Hoppla ;-). Aber das Problem ist bei Euch wohl dasselbe:
Strichzeichnungen mit einem Bitmap vergewaltigen und sie rächen sich
mit immensem Speicherbedarf.
Stefan Lagotzki
2006-12-08 22:23:21 UTC
Permalink
Post by Hannes Birnbacher
Das war Stefan Lagotzki am 12.11. um 12:57 Uhr in einer Antwort auf
-------------------------------
"Nachdem Du von CAD und einem CAD-Rechner geschrieben hast: Warum
legst Du denn die TIFF-Bilder nicht einfach als Hintergrund hinter
eine CAD-Zeichnung? Du kannst dann darauf zeichnen und am Ende bei
Bedarf auch wieder TIFF exportieren. "
--------------------------------
Ist ein alter Trick, wenn man Lagepläne usw. zeichnen will, aber
nicht das Copyright an der Vorlage hat.
Aber daran hatte ich nicht gedacht. Man braucht das beispielsweise,
wenn man gescannte Flurkarten unter einen Trassenverlauf oder unter
einen Bebauungsplan legen will.

Was ich damit sagen will: es gibt außer mutmaßlichen Verletzungen
des Urheberrechts noch andere Gründe, TIFF-Dateien "unter" eine CAD-
Zeichnung zu legen.

Stefan

.
Hans Alborg
2006-12-09 16:25:32 UTC
Permalink
"Hannes Birnbacher" schrieb...
Post by Hannes Birnbacher
-------------------------------
"Nachdem Du von CAD und einem CAD-Rechner geschrieben hast: Warum
legst Du denn die TIFF-Bilder nicht einfach als Hintergrund hinter
eine CAD-Zeichnung? Du kannst dann darauf zeichnen und am Ende bei
Bedarf auch wieder TIFF exportieren. "
--------------------------------
Ist ein alter Trick, wenn man Lagepläne usw. zeichnen will, aber nicht
das Copyright an der Vorlage hat.
Ohne jetzt das Urheberthema lostreten zu wollen: aber das Copyright für
Lagepläne liegt doch eigentlich bei dem der das Original erschuf? (-->
angebl. in 7 Tagen ;-).
Post by Hannes Birnbacher
Post by Hans Alborg
Ich muß die Grafiken so abgeben wie ich sie bekomme, also Tif/ Fax
Group4, 400x400dpi, 2 Farben.
Auch Du kannst einem leid tun ;-).
Wie gesagt, nicht nötig, ich will das.
Post by Hannes Birnbacher
Und wahrscheinlich beisst sich am Ende der Pipeline irgend ein Drucker
o.ä. wiederum in den A..., aus demselben technischen Grund.
Plotter. Und nein, die machen das schon immer so. Und ich kleines Licht
kann das auch nicht ändern.
Post by Hannes Birnbacher
Post by Hans Alborg
Übrigens Hannes, der OP hatte Probleme, nicht ich.
Auch nicht. Karl- Heinz ging es um das Einsetzen von Text in seine Tiffs.
Da das bei mir mit PSP7 flott geht hatte ich ihm geantwortet:-)
Post by Hannes Birnbacher
Strichzeichnungen mit einem Bitmap vergewaltigen und sie rächen sich mit
immensem Speicherbedarf.
Naja, läßt sich schwer vergleichen weil jetzt jeder dieselbe Grafik haben
müßte.
Ok, eine der größeren Grafiken: 26359x7054 Pixel, 400dpi, s/w
-als *.bmp 22,7 Mb (= unkomprimiert), als *.tif 2,6 Mb.

Wenn's auch Besseres geben mag: ist doch nicht übel?

Hans

Karl-Heinz Dreyer
2006-12-04 21:59:36 UTC
Permalink
Hallo Hans,

danke für den Tipp. Allerdings habe ich mit PSP 7 überhaupt keine guten
Erfahrungen gemacht. Im Büro ist PSP 7 auf dem Rechner drauf. Der Rechner
ist der Rechner auf dem auch das CAD-Programm installiert ist, mit 2 Xeon
CPUs und 2 GB Arbeitsspeicher. Die Bearbeitung der TIFs läuft dort unter PSP
7 ebenso schlecht wie auf meinem Rechner zu Hause. Irgendwie ist das
progammtechnisch beim PP8 einfach anders gelöst. Oder gibt es da irgendwo
noch Grundeinstellungen um das Ganze zu beschleunigen? Bei mir hat das
übigens nichts mit der Größe des Textes zu tun, ich warte nach JEDEM
Buchstaben so ca. 10-20 sec. bis er im Eingabefenster erscheint (allerdings
kann ich "blind" weiterschreiben). Übrigens haben meine TIFs auch nur eine
Ebene (gescannte S/W-Zeichnungen halt, und es ist auch nur eine Grafik pro
Datei da (kein Multipage-TIF).

Du sagst es handelt sich um große Grafiken? Kannst Du mal folgendes testen:
Ein neues Bild erstellen, Größe 1180x840 mm, Auflösung 400 dpi, und
versuchen einen Text einzugeben? Das artet bei mir schon zu einer argen
Geduldsprobe aus. Wäre gespannt, ob das bei dir wirklich eingermaßen flüssig
geht.

Viele Grüße,
Karl-Heinz
Post by Hans Alborg
Hi Karl-Heinz,
"Karl-Heinz Dreyer"...
Post by Karl-Heinz Dreyer
Erst mal Danke für die Antwort.
...
Also bleibe ich bei PP 8. Kann man in große TIF-Dateien Texte einfügen,
ohne nach jedem Buchstaben erst mal eine Gedenkminute einzulegen?
...
Also mit großen s/w- Tif-Grafiken habe ich auch zu tun, und arbeite mit
Paintshop Pro 7.
Upgrades auf V9 usw. waren bei mir immer sinnlos, weil da schon beim
"beenden": warten :-(
Setzte ich Texte in die Grafiken geht das allgemein flott. Nur
umfangreiche Sachen (so 50 Zeilen) dauern etwas (1-10 sec.), was mir aber
nicht soo oft unterkommt.
Ich arbeite übrigens nur mit einer Ebene, auch um Speicher und damit Zeit
zu sparen. Meine Tif- Dateien enthalten auch nur eine Grafik.
Wegen der großen Grafiken muß ich auch dran denken, die Funktionsliste mal
zu löschen usw., kam schon nach längeren Arbeiten zum Absturz (aber 2GB
Ram!!!).
Na, wenn Du ein altes PSP7 noch auftreiben kannst, teste das mal.
Hans
Hans Alborg
2006-12-04 23:48:04 UTC
Permalink
Hallo,

"Karl-Heinz Dreyer" schrieb...
...
Uups, den Text hatte ich als PM bekommen und genauso beantwortet.

Mir fällt noch ein: welche Schrift nimmst Du? Die muß sich PSP ja aus
Windows angeln.
Ich nutze 99% Arial.

G'Nacht,

Hans
Karl-Heinz Dreyer
2006-12-08 00:33:50 UTC
Permalink
Hallo Hans,

die Schrift, die ich überwiegend benutze heißt ISOCPEUR. Sieht fast aus wie
die DIN-Normschrift. Die kostet aber als TT-Font Geld, weil sie irgendwie
geschützt ist, während man die ISOCPEUR-Schrift im Internet zum downloaden
findet. Mit Arial geht es aber auch nicht besser bzw. schneller.

Übrigens habe ich einem Tipp von Wilfried Hennings in dieser Newsgroup
bekommen, es mal mit Xara Xtreme zu probieren. Und damit geht das
Beschriften wirklich sehr gut. Ansonsten muss ich mich erst mal dran
gewöhnen, obwohl das Programm sehr übersichtlich ist. Leider liest es das
TIF-Format, in dem unsere Scans erzeugt werden, nicht ohne Komplikationen
ein. Ich muss sie erst mal als TIF unkomprimiert speichern, wofür ich dann
wieder den Picture Publisher gebrauche, kann sie dann in Xara öffnen und
bearbeiten, was wie gesagt gut funktioniert, und anschließend wieder als
Fax-Gruppe-4-komprimiert abspeichern (LZW wird in Xara nicht zum Speichern
von S/W-Zeichnungen angeboten, sondern erst ab 8 Bit Farbtiefe)

Ich habe PSP7 noch mal ausgiebig auf dem Büro-Rechner getestet, aber damit
werde ich definitiv nicht glücklich. Ansonsten ist das Programm sicher ok,
aber bei den großen Dateien fehlt mir einfach die Geduld.

Noch mal vielen Dank für dein Interesse und deine Tipps.

Gruß,
Karl-Heinz
Post by Karl-Heinz Dreyer
Hallo,
"Karl-Heinz Dreyer" schrieb...
...
Uups, den Text hatte ich als PM bekommen und genauso beantwortet.
Mir fällt noch ein: welche Schrift nimmst Du? Die muß sich PSP ja aus
Windows angeln.
Ich nutze 99% Arial.
G'Nacht,
Hans
Hans Alborg
2006-12-08 16:59:38 UTC
Permalink
Hi,

"Karl-Heinz Dreyer" schrieb...
die Schrift, die ich überwiegend benutze heißt ISOCPEUR. ...Mit Arial
geht es aber auch nicht besser bzw. schneller.
Dann liegt's daran nicht.

Hm, hab' gerade die Schrift installiert und mit PSP getestet.
Geht bei mir auch nicht _langsamer_ als Arial.

Schöne Schriftart, aber ich hab' leider schon zuviel mit Arial gemacht um
noch umzustellen.
Übrigens habe ich einem Tipp von Wilfried Hennings in dieser Newsgroup
bekommen, es mal mit Xara Xtreme zu probieren. Und damit geht das
Beschriften wirklich sehr gut. Ansonsten muss ich mich erst mal dran
gewöhnen, obwohl das Programm sehr übersichtlich ist. Leider liest es das
TIF-Format, in dem unsere Scans erzeugt werden, nicht ohne Komplikationen
ein. Ich muss sie erst mal als TIF unkomprimiert speichern, wofür ich
dann wieder den Picture Publisher gebrauche, kann sie dann in Xara öffnen
und bearbeiten, was wie gesagt gut funktioniert, und anschließend wieder
als Fax-Gruppe-4-komprimiert abspeichern (LZW wird in Xara nicht zum
Speichern von S/W-Zeichnungen angeboten, sondern erst ab 8 Bit Farbtiefe)
Naja, Fax Gr4 hat die bessere Kompression (bei s/w).
Ich habe PSP7 noch mal ausgiebig auf dem Büro-Rechner getestet, aber
damit werde ich definitiv nicht glücklich.
So wie bei mir PSP9 zickt. Ich hätte die Skriptsprache gerne probiert.

Aber: Hauptsache es gibt wenigstens _einen_ Weg zum Ziel :-)

Schönes Wochenende!

Hans
Wilfried Hennings
2006-12-05 14:32:00 UTC
Permalink
Post by Karl-Heinz Dreyer
Also dass Problem beim PP 10 ist folgendes: Zum Erzeugen von PDF-Dateien
habe ich "Jaws PDF Creator" installiert. Das Programm wird automatisch beim
Windows-Start mit gestartet. Sobald PP 10 istalliert ist, meldet ein
Programm "C:\WINDOWS\system32\PDFCreatorMessages.exe" beim Hochfahren irgend
etwas nichtsagendes und das PDF-Erzeugen klappt nicht. Sobald PP 10 wieder
deinstalliert ist, ist alles wider ok. Auf ein anderes PDF Programm will ich
nicht ausweichen, da Jaws aus dem Inhaltsverzeichnis von Word-Dokumenten
automatisch Lesezeichen erzeugt (brauch ich unbedingt). Adobe Acrobat macht
das zwar auch, kann ich mir aber nicht leisten.
Vielleicht hilft das?
Es gibt eine kostenlose Alternative zum Jaws PDF Creator:
http://www.transcom.de/transcom/de/tipps-tricks/acrobat/2004_pdf-t-maker.htm

Grüße
--
email an mich: "nospam" durch "w.hennings" ersetzen
Wilfried Hennings im
Forschungszentrum Juelich GmbH, MUT
<http://www.fz-juelich.de/mut/>
Dies sind meine persoenlichen Auffassungen und nicht die meines Arbeitgebers.
Richard W. Könning
2006-11-11 23:10:02 UTC
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Post by Norbert Hahn
Welche Fehlermeldungen gibt es bei PP 10? Was genau geht nicht?
Kann man den Fehler nicht umgehen oder beseitigen?
Zumindestens PP 9 ist kein Stabilitätswunder (vorsichtig ausgedrückt);
wenn die Software nicht mehr gepflegt wird, dann sieht es mit
Beseitigung schlecht aus. Und wenn die Fehler (dem Anschein nach)
zufällig auftreten, dann sieht es auch mit Umgehung schlecht aus.
Ciao,
Richard
--
Dr. Richard Könning Heßstraße 63
Tel.: 089/5232488 80798 München
PiT
2006-11-11 15:24:47 UTC
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die gesamte corel11-suite solls schon für 39,95 mit maus geben ...
--
PiT
Karl-Heinz Dreyer
2006-11-11 21:56:39 UTC
Permalink
Danke für den Tip.

Wie ist das denn mit Photo Paint? Ist das ein PP Nachfolger unter anderem
Namen, oder wurden nur einige Programmelemente übernommen. Ist die Bedienung
ähnlich? Und vor allem: Kann man in große TIF-Dateien Texte einfügen, ohne
nach jedem Buchstaben erst mal eine Gedenkminute einzulegen?

Gruß, Karl-Heinz

"PiT" <***@SPAMgmx.net> schrieb im Newsbeitrag news:ej4pvv$t45$***@online.de...
die gesamte corel11-suite solls schon für 39,95 mit maus geben ...
--
PiT
Torben Anschau
2006-11-11 23:11:12 UTC
Permalink
Hi,
Post by Karl-Heinz Dreyer
Danke für den Tip.
Wie ist das denn mit Photo Paint? Ist das ein PP Nachfolger unter anderem
Namen, oder wurden nur einige Programmelemente übernommen.
Nein. Photopaint ist das originäre Bildbearbeitungsprogram von Corel,
das von jeher zusammen mit Corel Draw aufgekauft wurde.
Ich habe keine Ahnung, warum Corel die anderen Programme dazu kaufte und
welche Strategie damit verfolgt wurde.
Hinsichtlich der Professionalität liegt Corel PhotoPaint über den beiden
anderen. Es mag sein, dass letztere Funktionen haben, die in PhotoPaint
nicht gehen. Aber PhotoPaint ist das einzige überhaupt, dass sichtlich
den Anspruch verfolgt, sich mit Photoshop zu messen.


Ist die Bedienung
Post by Karl-Heinz Dreyer
ähnlich?
Nein. Die Bedienung ist entweder Corelstyle (Corel Draw) oder
Photoshop-Style.


Und vor allem: Kann man in große TIF-Dateien Texte einfügen, ohne
Post by Karl-Heinz Dreyer
nach jedem Buchstaben erst mal eine Gedenkminute einzulegen?
Photopaint ist verglichen mit Photoshop langsamer und wesentlich
instabiler (Photoshop läuft zuverlässig wie ein Traktor - ein
zuverlässiger Traktor).
Den Vergleich zu Paintshop und Picture Publisher kann ich nicht ziehen.

Aber:
Die Geschwindigkeit hängt natürlich in erster Linie vom Rechner ab. RAM,
Prozessor, Taktung, Festplatte.
Mit was für einem System arbeitest Du?

Wie sind Deine TIFs überhaupt beschaffen, tatsächlich nur schwarz-weiß
oder Graustufen?

Wie hoch sind sie aufgelöst und warum ist das erforderlich?

Möglicherweise wäre es besser, Du würdest die Beschriftungsarbeiten in
einem Layoutprogramm durchführen.
Da gibt es ja mit Scribus, Ragtime, Calamus und Viva auch günstige
Möglichkeiten.

Oder Du raffst Dich eben auf und besorgst eben doch etwa alte Versionen
von Photoshop (für Text am besten ab Version 6) oder Acrobat (5 reicht
völlig).
Die kann man auch legal gebraucht erwerben, auch wenn das bißchen
schwierig ist, aber so teuer kann das nicht sein.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Gruß, Karl-Heinz
die gesamte corel11-suite solls schon für 39,95 mit maus geben ...
--
Moege der Inhalt wichtiger sein als die Form
Um mir per PM antworten zu können muss statt muelleimer anschau vor dem
@ in der Mailadresse stehen!
www.wachstumsstudien.de
www.schauan.com
Karl-Heinz Dreyer
2006-11-12 00:49:28 UTC
Permalink
Hallo,

also die TIFs sind gescannte techn. Zeichnungen, nur schwarz-weiß, keine
Graustufen, aus der Zeit, als es noch kein CAD gab. Die Originale waren mal
bis zu DIN A0 groß. Wenn ich im PP die Bildeigenschaften anzeigen lasse,
steht da:
Breite: 18738 Pixel, Höhe: 13247 Pixel, Auflösung: 400 (dpi), Bildgröße:
30310 kB Speicher, 2883 kB Platte

Nach dem Bearbeiten brauche ich Sie wieder als TIF, in der
Originalauflösung. Ich habe schon probiert, die Auflösung auf 300 dpi zu
verringern, aber weder PSP noch Photo Impact arbeiten damit merklich
schneller.
Die Dateien lassen sich unter PP8 mit einem AMD 1800+ mit 256 MB RAM sehr
gut und schnell bearbeiten, von den gelegentlichen Aussetzern mal abgesehen.
Die anderen Programme, die ich bisher getestet habe, laufen trotz 512 MB
unzumutbar langsam. Offensichtlich wird beim PP eine andere Technologie
verwendet.
Die anderen Progamme sind sicher besser, können mehr und und und ... aber
ich will eben nur ein paar Texte in eine techn. Zeichnung einfügen. Was das
Progamm an "echter" Bildbearbeitung kann, ist mir dabei völlig egal.
Die Layout-Programme die du unten erwähnt hast, sind mir alle unbekannt.
Erzeugen die an Ende wieder TIF-Dateien? Gibt es davon Demoversionen zum
auspobieren? Ich kann ja schlecht jedes Programm zum Testen gleich kaufen.

Die Hardware spielt übrigens kaum eine Rolle. Im Büro arbeite ich auf einem
CAD-Rechner mit 2 Xeon CPUs und 2 GB Arbeitsspeicher. Auf dem Rechner ist
Paint Shop Pro 7 installiert, und die Bearbeitung der TIFs läuft dort ebenso
schlecht wie auf meinem Rechner zu Hause. Irgendwie ist das progammtechnisch
einfach anders gelöst.

Gruß, Karl-Heinz



"Torben Anschau" <***@schauan.com> schrieb im Newsbeitrag news:***@mid.individual.net...
Hi,
Post by Karl-Heinz Dreyer
Danke für den Tip.
Wie ist das denn mit Photo Paint? Ist das ein PP Nachfolger unter anderem
Namen, oder wurden nur einige Programmelemente übernommen.
Nein. Photopaint ist das originäre Bildbearbeitungsprogram von Corel,
das von jeher zusammen mit Corel Draw aufgekauft wurde.
Ich habe keine Ahnung, warum Corel die anderen Programme dazu kaufte und
welche Strategie damit verfolgt wurde.
Hinsichtlich der Professionalität liegt Corel PhotoPaint über den beiden
anderen. Es mag sein, dass letztere Funktionen haben, die in PhotoPaint
nicht gehen. Aber PhotoPaint ist das einzige überhaupt, dass sichtlich
den Anspruch verfolgt, sich mit Photoshop zu messen.


Ist die Bedienung
Post by Karl-Heinz Dreyer
ähnlich?
Nein. Die Bedienung ist entweder Corelstyle (Corel Draw) oder
Photoshop-Style.


Und vor allem: Kann man in große TIF-Dateien Texte einfügen, ohne
Post by Karl-Heinz Dreyer
nach jedem Buchstaben erst mal eine Gedenkminute einzulegen?
Photopaint ist verglichen mit Photoshop langsamer und wesentlich
instabiler (Photoshop läuft zuverlässig wie ein Traktor - ein
zuverlässiger Traktor).
Den Vergleich zu Paintshop und Picture Publisher kann ich nicht ziehen.

Aber:
Die Geschwindigkeit hängt natürlich in erster Linie vom Rechner ab. RAM,
Prozessor, Taktung, Festplatte.
Mit was für einem System arbeitest Du?

Wie sind Deine TIFs überhaupt beschaffen, tatsächlich nur schwarz-weiß
oder Graustufen?

Wie hoch sind sie aufgelöst und warum ist das erforderlich?

Möglicherweise wäre es besser, Du würdest die Beschriftungsarbeiten in
einem Layoutprogramm durchführen.
Da gibt es ja mit Scribus, Ragtime, Calamus und Viva auch günstige
Möglichkeiten.

Oder Du raffst Dich eben auf und besorgst eben doch etwa alte Versionen
von Photoshop (für Text am besten ab Version 6) oder Acrobat (5 reicht
völlig).
Die kann man auch legal gebraucht erwerben, auch wenn das bißchen
schwierig ist, aber so teuer kann das nicht sein.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Gruß, Karl-Heinz
die gesamte corel11-suite solls schon für 39,95 mit maus geben ...
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Torben Anschau
2006-11-12 02:21:00 UTC
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Hi,
Post by Karl-Heinz Dreyer
Hallo,
also die TIFs sind gescannte techn. Zeichnungen, nur schwarz-weiß, keine
Graustufen, aus der Zeit, als es noch kein CAD gab. Die Originale waren mal
bis zu DIN A0 groß. Wenn ich im PP die Bildeigenschaften anzeigen lasse,
30310 kB Speicher, 2883 kB Platte
Hm... das ist eigentlich keine übermäßige Größe, sollte auch für kein
Programm ein Problem sein.
Mich wundert allerdings, dass der bei dem kleinen Wert schon auf die
Platte auslagert.
Wahrscheinlich hast Du ein generelles Speicherproblem. Zu viel Programme
offen, Windows, etc.
Ich hatte erst befürchtet, dass Du in Wahrheit Graustufenbilder benutzt
- aber in der Größe kämen da 230 MB zusammen. Für einen halbwegs
vernünftig ausgestatteten Rechner eigentlich auch kein Problem. Aber wie
auch immer, hast Du ja offenbar nicht.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Nach dem Bearbeiten brauche ich Sie wieder als TIF, in der
Originalauflösung. Ich habe schon probiert, die Auflösung auf 300 dpi zu
verringern, aber weder PSP noch Photo Impact arbeiten damit merklich
schneller.
Das Problem ist häufig, dass wenn man zu wenig Speicher hat, der
Reduzierungsvorgang auch nicht mehr möglich ist, denn je nach
Algorithmus braucht man dafür durchaus mehr als das doppelte des RAMs.
Ansonsten hättest Du dann aber immer noch 16,6 MB statt knapp 30.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Die Dateien lassen sich unter PP8 mit einem AMD 1800+ mit 256 MB RAM sehr
gut und schnell bearbeiten, von den gelegentlichen Aussetzern mal abgesehen.
Die anderen Programme, die ich bisher getestet habe, laufen trotz 512 MB
unzumutbar langsam. Offensichtlich wird beim PP eine andere Technologie
verwendet.
Du solltest für solche Sachen unbedingt mehr RAM einbauen. 256 sind
hierfür schnell zu wenig, gerade in Zeiten moderner Betriebssysteme. 512
würde ich als Minimum ansehen, 1024 MB für sinnvoll.
Das kostet heute nich mehr als ein neues Programm. Fang damit an.
Übrigens können auch RAM-Fehler Deine Softwareprobleme verursachen.
Wie siehts mit dem Restsystem aus? Etwa noch Windows 98 oder ME? Dann
weg damit und 2000 oder XP benutzt. Die Prozessorgeschwindigkeit reicht
für vernünftiges Arbeiten.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Die anderen Progamme sind sicher besser, können mehr und und und ... aber
ich will eben nur ein paar Texte in eine techn. Zeichnung einfügen. Was das
Progamm an "echter" Bildbearbeitung kann, ist mir dabei völlig egal.
Ja, das habe ich schon verstanden. Aber wenn sie stabiler laufen, wäre
das ja auch ein Grund sie zu benutzen.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Die Layout-Programme die du unten erwähnt hast, sind mir alle unbekannt.
Die sind auch alle nicht besonders bekannt, ich habe sie erwähnt, weil
sie - trotz professionellem Status - relativ günstig sind und reichen
könnten.

Der Gedanke ist folgender:
Layoutprogramme sind dafür da, Text und Bild zu kombinieren. Dabei ist
man im Textbereich flexibler und hat präzisere typografische Möglichkeiten.
Der Vorteil der meisten dieser Programme ist, dass sie die Bilder gar
nicht voll in den Speicher laden müssen, sondern lediglich verknüpfte
grob aufgelöste Dupletten anzeigen. Deswegen kannst Du auch mit vielen
Bildern gleichzeitig darin arbeiten. Erst beim Drucken wird alles in den
Speicher geladen. Auf jeden Fall sollte das in Viva und Ragtime so
funktionieren. Natürlich auch bei den Klassikern Pagemaker, Quark und
Indesign.
In Calamus geht das bei der Lightversion standardmäßig nicht. Hier
werden die Bilder voll ins Layout reingeladen. Dafür ist das Programm
aber sehr ressourcenschonend und kann sogar mit Bildern jenseits der
32.000 Pixelgröße noch umgehen (die würdest Du überschreiten, wenn Du
die A0 Bilder bei 600 ppi hättest; die meisten anderen Programme
scheitern daran).
All diese Programme überschreiten nicht die Preisgrenze von 100 Euro,
deshalb habe ich sie genannt.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Erzeugen die am Ende wieder TIF-Dateien?
Hm... da bin ich mir nicht ganz sicher. In irgendeiner Form geht das
gewiss, spätestens über den Zwischenschritt Postscript oder PDF

Gibt es davon Demoversionen zum
Post by Karl-Heinz Dreyer
auspobieren? Ich kann ja schlecht jedes Programm zum Testen gleich kaufen.
Richtig, deswegen bietet inzwischen fast jeder Hersteller von Software
Demoversionen an (nur für die ganz teuren nicht).
Post by Karl-Heinz Dreyer
Die Hardware spielt übrigens kaum eine Rolle. Im Büro arbeite ich auf einem
CAD-Rechner mit 2 Xeon CPUs und 2 GB Arbeitsspeicher. Auf dem Rechner ist
Paint Shop Pro 7 installiert, und die Bearbeitung der TIFs läuft dort ebenso
schlecht wie auf meinem Rechner zu Hause. Irgendwie ist das progammtechnisch
einfach anders gelöst.
Okay, dann ist das Programm für Deinen Zweck wohl nicht geeignet.
Aber wenn Ihr solche Superrechner dort stehen habt, werdet Ihr ja auch
Geld verdienen. Dann könntet Ihr doch auch den Preis für
Standardsoftware bezahlen.

Ich würde, etwa mit der Creative Suite, folgenden Weg gehen:
- Sammlung aller Tiffs in einem Ordner.
- Über den Dateimanager Bridge einen Stapelverarbeitungsprozess starten,
der alle Bilder in Indesign automatisch zu einem Bildkatalog
zusammenstellt.
- In Indesign würde ich dann beschriften.
- Das ganze als PDF abspeichern,
- in Acrobat die Seiten ggfs. automatisch in Einzeldokumente aufteilen
und speichern lassen.
- Gggfs. diese PDFs dann noch zusätzlich in neue Tiffs verwandeln.

PDF und die Layouts gewährleisten, dass die Beschriftungen später auch
wieder änderbar sind.
Das geht ja bei 1-Bit-Bildern nicht mehr, da die Schrift gerastert wird
und Ebenen nicht gehen.

Natürlich kann man das auch mit anderen Programmen machen. Gerade
Acrobat halte ich in diesem Zusammenhang aber für wichtig. Nicht nur für
die PDF-Erstellung, sondern auch die Verwaltung.
Für den CAD-Bereich hat Adobe sogar eigene Spezialfunktionen integriert,
möglicherweise können die euch also auch nützlich sein.
--
Moege der Inhalt wichtiger sein als die Form
Um mir per PM antworten zu können muss statt muelleimer anschau vor dem
@ in der Mailadresse stehen!
www.wachstumsstudien.de
www.schauan.com
Ka Prucha
2006-11-12 05:24:12 UTC
Permalink
"Torben Anschau" schrieb
Post by Karl-Heinz Dreyer
also die TIFs sind gescannte techn. Zeichnungen, nur schwarz-weiß, keine
Graustufen, aus der Zeit, als es noch kein CAD gab. Die Originale waren mal
bis zu DIN A0 groß. Wenn ich im PP die Bildeigenschaften anzeigen lasse,
30310 kB Speicher, 2883 kB Platte
Hm... das ist eigentlich keine übermäßige Größe, sollte auch für kein Programm
ein Problem sein.
Servus

Leider doch, da z.B. PhotoImpact es für die Bearbeitung von 1Bit SW
auf 24Bit RGB konvertieren. Dann sind es auf einmal 745 MB und es
geht "etwas" langsamer.

mfg Ka Prucha
Torben Anschau
2006-11-12 12:24:02 UTC
Permalink
Post by Ka Prucha
"Torben Anschau" schrieb
Post by Karl-Heinz Dreyer
also die TIFs sind gescannte techn. Zeichnungen, nur schwarz-weiß, keine
Graustufen, aus der Zeit, als es noch kein CAD gab. Die Originale waren mal
bis zu DIN A0 groß. Wenn ich im PP die Bildeigenschaften anzeigen lasse,
30310 kB Speicher, 2883 kB Platte
Hm... das ist eigentlich keine übermäßige Größe, sollte auch für kein Programm
ein Problem sein.
Servus
Leider doch, da z.B. PhotoImpact es für die Bearbeitung von 1Bit SW
auf 24Bit RGB konvertieren. Dann sind es auf einmal 745 MB und es
geht "etwas" langsamer.
An so eine Möglichkeit habe ich auch schon gedacht. Das wäre ja ganz übel.
Dann würde aber auch die Größenangabe des PP nicht stimmen.
Post by Ka Prucha
mfg Ka Prucha
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Karl-Heinz Dreyer
2006-11-12 14:39:30 UTC
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Also erst mal vielen Dank für die vielen und ausführlichen Antworten.

Zum Speicherausbau: Der Rechner hat inzwischen 512 MB RAM, unter PP8 waren
aber 256 MB immer völlig ausreichend.

System: Windows XP, gerade das scheint ja im Zusammenspiel mit PP8 etwas
instabil.

Bürorechner: Klar, bei der Arbeit ist es auch möglich, "ordentliche"
Software zu kaufen. Mir geht es aber darum, zwecks "Heimarbeit" zu Hause
auch die Möglichkeit zu haben, die TIFs zu bearbeiten. Und damit verdiene
ich leider kein Geld.

Andere Software zum Bearbeiten, TIFs aus Postscript erzeugen: Da muss ich
abwägen, ob ein gelegentlicher Programmabsturz, der ja glücklicherweise
nicht so häufig vorkommt, nicht unterm Strich weniger Aufwand bedeutet.

Ich hatte halt einfach gehofft, dass irgend jemand, der das selbe machen
möchte wie ich, ein bezahlbares Progamm kennt, dass ähnlich arbeitet wie der
PP8. Den habe ich übrigens von einer CD zu einem CHIP-Heft, war also
praktisch umsonst. Trotzdem hat er mir seit Anfang 2002 treue Dienste
geleistet. Davor habe ich mit dem PP7 gearbeitet, der bei meinem alten
Scanner dabei war. Soll nicht heißen, dass gute Software nicht ihr Geld wert
ist, aber wie man sieht, geht es auch anders. (Ist übrigens kein Wunder,
dass es Micrografx inzwischen nicht mehr gibt, wenn die Ihre Progamme
verschenken ;-)

Trotzdem noch mal vielen Dank für Deine Tips.

Gruß, Karl-Heinz

"Torben Anschau" <***@schauan.com> schrieb im Newsbeitrag news:***@mid.individual.net...
Hi,
Post by Karl-Heinz Dreyer
Hallo,
also die TIFs sind gescannte techn. Zeichnungen, nur schwarz-weiß, keine
Graustufen, aus der Zeit, als es noch kein CAD gab. Die Originale waren
mal bis zu DIN A0 groß. Wenn ich im PP die Bildeigenschaften anzeigen
30310 kB Speicher, 2883 kB Platte
Hm... das ist eigentlich keine übermäßige Größe, sollte auch für kein
Programm ein Problem sein.
Mich wundert allerdings, dass der bei dem kleinen Wert schon auf die
Platte auslagert.
Wahrscheinlich hast Du ein generelles Speicherproblem. Zu viel Programme
offen, Windows, etc.
Ich hatte erst befürchtet, dass Du in Wahrheit Graustufenbilder benutzt
- aber in der Größe kämen da 230 MB zusammen. Für einen halbwegs
vernünftig ausgestatteten Rechner eigentlich auch kein Problem. Aber wie
auch immer, hast Du ja offenbar nicht.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Nach dem Bearbeiten brauche ich Sie wieder als TIF, in der
Originalauflösung. Ich habe schon probiert, die Auflösung auf 300 dpi zu
verringern, aber weder PSP noch Photo Impact arbeiten damit merklich
schneller.
Das Problem ist häufig, dass wenn man zu wenig Speicher hat, der
Reduzierungsvorgang auch nicht mehr möglich ist, denn je nach
Algorithmus braucht man dafür durchaus mehr als das doppelte des RAMs.
Ansonsten hättest Du dann aber immer noch 16,6 MB statt knapp 30.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Die Dateien lassen sich unter PP8 mit einem AMD 1800+ mit 256 MB RAM sehr
gut und schnell bearbeiten, von den gelegentlichen Aussetzern mal
abgesehen. Die anderen Programme, die ich bisher getestet habe, laufen
trotz 512 MB unzumutbar langsam. Offensichtlich wird beim PP eine andere
Technologie verwendet.
Du solltest für solche Sachen unbedingt mehr RAM einbauen. 256 sind
hierfür schnell zu wenig, gerade in Zeiten moderner Betriebssysteme. 512
würde ich als Minimum ansehen, 1024 MB für sinnvoll.
Das kostet heute nich mehr als ein neues Programm. Fang damit an.
Übrigens können auch RAM-Fehler Deine Softwareprobleme verursachen.
Wie siehts mit dem Restsystem aus? Etwa noch Windows 98 oder ME? Dann
weg damit und 2000 oder XP benutzt. Die Prozessorgeschwindigkeit reicht
für vernünftiges Arbeiten.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Die anderen Progamme sind sicher besser, können mehr und und und ... aber
ich will eben nur ein paar Texte in eine techn. Zeichnung einfügen. Was das
Progamm an "echter" Bildbearbeitung kann, ist mir dabei völlig egal.
Ja, das habe ich schon verstanden. Aber wenn sie stabiler laufen, wäre
das ja auch ein Grund sie zu benutzen.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Die Layout-Programme die du unten erwähnt hast, sind mir alle unbekannt.
Die sind auch alle nicht besonders bekannt, ich habe sie erwähnt, weil
sie - trotz professionellem Status - relativ günstig sind und reichen
könnten.

Der Gedanke ist folgender:
Layoutprogramme sind dafür da, Text und Bild zu kombinieren. Dabei ist
man im Textbereich flexibler und hat präzisere typografische Möglichkeiten.
Der Vorteil der meisten dieser Programme ist, dass sie die Bilder gar
nicht voll in den Speicher laden müssen, sondern lediglich verknüpfte
grob aufgelöste Dupletten anzeigen. Deswegen kannst Du auch mit vielen
Bildern gleichzeitig darin arbeiten. Erst beim Drucken wird alles in den
Speicher geladen. Auf jeden Fall sollte das in Viva und Ragtime so
funktionieren. Natürlich auch bei den Klassikern Pagemaker, Quark und
Indesign.
In Calamus geht das bei der Lightversion standardmäßig nicht. Hier
werden die Bilder voll ins Layout reingeladen. Dafür ist das Programm
aber sehr ressourcenschonend und kann sogar mit Bildern jenseits der
32.000 Pixelgröße noch umgehen (die würdest Du überschreiten, wenn Du
die A0 Bilder bei 600 ppi hättest; die meisten anderen Programme
scheitern daran).
All diese Programme überschreiten nicht die Preisgrenze von 100 Euro,
deshalb habe ich sie genannt.
Post by Karl-Heinz Dreyer
Erzeugen die am Ende wieder TIF-Dateien?
Hm... da bin ich mir nicht ganz sicher. In irgendeiner Form geht das
gewiss, spätestens über den Zwischenschritt Postscript oder PDF

Gibt es davon Demoversionen zum
Post by Karl-Heinz Dreyer
auspobieren? Ich kann ja schlecht jedes Programm zum Testen gleich kaufen.
Richtig, deswegen bietet inzwischen fast jeder Hersteller von Software
Demoversionen an (nur für die ganz teuren nicht).
Post by Karl-Heinz Dreyer
Die Hardware spielt übrigens kaum eine Rolle. Im Büro arbeite ich auf
einem CAD-Rechner mit 2 Xeon CPUs und 2 GB Arbeitsspeicher. Auf dem
Rechner ist Paint Shop Pro 7 installiert, und die Bearbeitung der TIFs
läuft dort ebenso schlecht wie auf meinem Rechner zu Hause. Irgendwie ist
das progammtechnisch einfach anders gelöst.
Okay, dann ist das Programm für Deinen Zweck wohl nicht geeignet.
Aber wenn Ihr solche Superrechner dort stehen habt, werdet Ihr ja auch
Geld verdienen. Dann könntet Ihr doch auch den Preis für
Standardsoftware bezahlen.

Ich würde, etwa mit der Creative Suite, folgenden Weg gehen:
- Sammlung aller Tiffs in einem Ordner.
- Über den Dateimanager Bridge einen Stapelverarbeitungsprozess starten,
der alle Bilder in Indesign automatisch zu einem Bildkatalog
zusammenstellt.
- In Indesign würde ich dann beschriften.
- Das ganze als PDF abspeichern,
- in Acrobat die Seiten ggfs. automatisch in Einzeldokumente aufteilen
und speichern lassen.
- Gggfs. diese PDFs dann noch zusätzlich in neue Tiffs verwandeln.

PDF und die Layouts gewährleisten, dass die Beschriftungen später auch
wieder änderbar sind.
Das geht ja bei 1-Bit-Bildern nicht mehr, da die Schrift gerastert wird
und Ebenen nicht gehen.

Natürlich kann man das auch mit anderen Programmen machen. Gerade
Acrobat halte ich in diesem Zusammenhang aber für wichtig. Nicht nur für
die PDF-Erstellung, sondern auch die Verwaltung.
Für den CAD-Bereich hat Adobe sogar eigene Spezialfunktionen integriert,
möglicherweise können die euch also auch nützlich sein.
--
Moege der Inhalt wichtiger sein als die Form
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www.schauan.com
Gerhard Huber
2006-11-12 05:30:03 UTC
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Post by Karl-Heinz Dreyer
also die TIFs sind gescannte techn. Zeichnungen, nur schwarz-weiß,
keine Graustufen, aus der Zeit, als es noch kein CAD gab. Die
Originale waren mal bis zu DIN A0 groß. Wenn ich im PP die
Breite: 18738 Pixel, Höhe: 13247 Pixel, Auflösung: 400 (dpi),
Bildgröße: 30310 kB Speicher, 2883 kB Platte
Nach dem Bearbeiten brauche ich Sie wieder als TIF, in der
Originalauflösung. Ich habe schon probiert, die Auflösung auf 300 dpi
zu verringern, aber weder PSP noch Photo Impact arbeiten damit
merklich schneller.
Die Dateien lassen sich unter PP8 mit einem AMD 1800+ mit 256 MB RAM
sehr gut und schnell bearbeiten, von den gelegentlichen Aussetzern
mal abgesehen.
ich würde dir mal raten PhotoLine 32 zu testen. Das kann deine Vorgaben
alle erfüllen. Ob es allerdings auf diesem schwachen Rechner die
gewünschte Geschwindigkeit bringt, musst du selbst testen.
Falls der Rechner noch unter Win98/Me läuft, gibt es erfahrungsgemäß
immer wieder Speicherprobleme. Wenn er unter Win2000/XP läuft ist der
Arbeitsspeicher zu wenig um vernünftig arbeiten zu können. 512 MB
solltest du ihm mindestens spendieren.
PL32 gibt es übrigens als Testversion von www.pl32.de


Gerhard Huber
--
PhotoLine 32 Shareware Bildbearbeitung für Windows und MacOS
www.pl32.de
Stefan Lagotzki
2006-11-12 11:57:48 UTC
Permalink
Post by Karl-Heinz Dreyer
also die TIFs sind gescannte techn. Zeichnungen, nur schwarz-weiß, keine
Graustufen, aus der Zeit, als es noch kein CAD gab. Die Originale waren mal
bis zu DIN A0 groß. Wenn ich im PP die Bildeigenschaften anzeigen lasse,
30310 kB Speicher, 2883 kB Platte
Nachdem Du von CAD und einem CAD-Rechner geschrieben hast: Warum
legst Du denn die TIFF-Bilder nicht einfach als Hintergrund hinter
eine CAD-Zeichnung? Du kannst dann darauf zeichnen und am Ende bei
Bedarf auch wieder TIFF exportieren. Schau mal nach, ob Dein CAD-
Programm das kann (oder schreib mal, welche CAD-Programme Ihr habt).

[...]
Post by Karl-Heinz Dreyer
Die Hardware spielt übrigens kaum eine Rolle. Im Büro arbeite ich auf einem
CAD-Rechner mit 2 Xeon CPUs und 2 GB Arbeitsspeicher. Auf dem Rechner ist
Paint Shop Pro 7 installiert, und die Bearbeitung der TIFs läuft dort ebenso
schlecht wie auf meinem Rechner zu Hause. Irgendwie ist das progammtechnisch
einfach anders gelöst.
Mit CorelDraw wäre eine ähnliche Vorgehensweise wie mit dem CAD-
Programm möglich. Dort weiß ich auch genau, dass TIFF exportiert
werden kann. Das Beschriften dürfte relativ schnell gehen, aber der
Export kann je nach der Auflösung eine Weile dauern.

Stefan

.
Torben Anschau
2006-11-12 12:26:30 UTC
Permalink
Hi,
Post by Stefan Lagotzki
Mit CorelDraw wäre eine ähnliche Vorgehensweise wie mit dem CAD-
Programm möglich. Dort weiß ich auch genau, dass TIFF exportiert
werden kann. Das Beschriften dürfte relativ schnell gehen, aber der
Export kann je nach der Auflösung eine Weile dauern.
Von der Empfehlung habe ich in diesem Fall abgesehen, weil man in Corel
Draw die Bilder nicht vernünftig verknüpfen kann. Die Funktion ist zwar
da, aber bei der Ausgabe hat man nur Ärger. Deswegen ist man hier
ebenfalls gezwungen mit Volldaten zu arbeiten, was das Problem evtl.
nicht löst.

Torben
Post by Stefan Lagotzki
Stefan
.
--
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Karl-Heinz Dreyer
2006-11-12 14:54:58 UTC
Permalink
Unser 2D-CAD-System ist I-Deas, 3D ist Unigraphics NX4. Meines Wissens ist
es nicht möglich, TIF-Dateien als Hintergrund zu verwenden, allerdings bin
ich noch ein ziemlicher NX-Neuling.

Das Problem mit dem Speichern bzw. TIF-Export gibt es beim PP auch:
Bearbeiten ist sehr schnell, wenn man speichert, dauert da aber auch ca.
30 - 60 Sekunden. Das macht mir aber nichts. Bei PaintShop Pro oder Photo
Impact warte ich nach der Eingabe jedes Buchstabens so lange!

Gruß, Karl-Heinz
Post by Stefan Lagotzki
Post by Karl-Heinz Dreyer
also die TIFs sind gescannte techn. Zeichnungen, nur schwarz-weiß, keine
Graustufen, aus der Zeit, als es noch kein CAD gab. Die Originale waren
mal bis zu DIN A0 groß. Wenn ich im PP die Bildeigenschaften anzeigen
30310 kB Speicher, 2883 kB Platte
Nachdem Du von CAD und einem CAD-Rechner geschrieben hast: Warum
legst Du denn die TIFF-Bilder nicht einfach als Hintergrund hinter
eine CAD-Zeichnung? Du kannst dann darauf zeichnen und am Ende bei
Bedarf auch wieder TIFF exportieren. Schau mal nach, ob Dein CAD-
Programm das kann (oder schreib mal, welche CAD-Programme Ihr habt).
[...]
Post by Karl-Heinz Dreyer
Die Hardware spielt übrigens kaum eine Rolle. Im Büro arbeite ich auf
einem CAD-Rechner mit 2 Xeon CPUs und 2 GB Arbeitsspeicher. Auf dem
Rechner ist Paint Shop Pro 7 installiert, und die Bearbeitung der TIFs
läuft dort ebenso schlecht wie auf meinem Rechner zu Hause. Irgendwie ist
das progammtechnisch einfach anders gelöst.
Mit CorelDraw wäre eine ähnliche Vorgehensweise wie mit dem CAD-
Programm möglich. Dort weiß ich auch genau, dass TIFF exportiert
werden kann. Das Beschriften dürfte relativ schnell gehen, aber der
Export kann je nach der Auflösung eine Weile dauern.
Stefan
.
Richard W. Könning
2006-11-11 23:10:03 UTC
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Post by Karl-Heinz Dreyer
Daher suche ich ein Programm, dass bei der beschriebenen Aufgabe ähnlich
schnell ist wie der PP. Die Programme die ich ausprobiert habe (Paint Shop
Pro, Photo Impact) sind dabei unglaublich langsam, es dauert Minuten, bis
das Programm nach der Eingabe von Texten wieder ansprechbar ist. Liegt wohl
daran, dass die eigentlich nur ca. 1 MB große Datei während der Bearbeitung
auf ca. 350 MB aufgeblasen wird. Mit PhotoShop funktioniert es gut, kann ich
mir aber leider nicht leisten.
Hast Du es mal mit PhotoShop Essentials probiert? Da von der
Dateigröße abgesehen Deine Anforderungen eher simpel erscheinen,
könntest Du u.U. damit Erfolg haben (wenn PSE nicht auch in Bezug auf
Dateigröße oder Performance irgendwie beschränkt ist).
Ciao,
Richard
--
Dr. Richard Könning Heßstraße 63
Tel.: 089/5232488 80798 München
Wilfried Hennings
2006-12-07 13:40:04 UTC
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Post by Karl-Heinz Dreyer
Gelegentlich möchte ich große TIF-Dateien (eingescannte technische
Zeichnungen, DIN A0, nur schwarz/weiß) bearbeiten.
- Hauptsächlich Texte einfügen
- Gelegentlich "Schmutz" (unsaubere Bereiche von Scannen) weis machen
Bisher benutze ich dafür Micrografx Picture Publisher 8. Das Programm ist
beim Einfügen von Texten sehr schnell. Leider stürzt es aber unter Windows
XP gelegentlich ab. Eine neue Version 10 gibt es zwar, in Verbindung mit
einer anderen von mir benutzten Software (Jaws PDF Creator) gibt es aber
Fehlermeldungen. Eine noch neuere Version vom PP wird es nicht mehr geben,
da das Programm inzwischen eingestellt wurde (Micrografx wurde von Corel
übernommen).
Daher suche ich ein Programm, dass bei der beschriebenen Aufgabe ähnlich
schnell ist wie der PP. Die Programme die ich ausprobiert habe (Paint Shop
Pro, Photo Impact) sind dabei unglaublich langsam, es dauert Minuten, bis
das Programm nach der Eingabe von Texten wieder ansprechbar ist. Liegt wohl
daran, dass die eigentlich nur ca. 1 MB große Datei während der Bearbeitung
auf ca. 350 MB aufgeblasen wird. Mit PhotoShop funktioniert es gut, kann ich
mir aber leider nicht leisten.
Kann jemand ein Programm empfehlen, das nicht so teuer ist, XP-kompatibel,
und mit dem man große S/W TIF-Dateien zügig bearbeiten kann?
Hast Du schon mal Xara Xtreme ausprobiert? (Kostet ab 60 EUR)
Am besten mal die Webseite ansehen: http://www.xara.com/
Xara war zuerst selbständig, dann mit Corel zusammen, jetzt wieder
selbständig.

Grüße
--
email an mich: "nospam" durch "w.hennings" ersetzen
Wilfried Hennings im
Forschungszentrum Juelich GmbH, MUT
<http://www.fz-juelich.de/mut/>
Dies sind meine persoenlichen Auffassungen und nicht die meines Arbeitgebers.
Karl-Heinz Dreyer
2006-12-08 00:41:31 UTC
Permalink
Hallo Wilfried,

danke für den Tipp. Mit Xara geht das Beschriften wirklich sehr gut.
Ansonsten muss ich mich erst mal dran gewöhnen, obwohl das Programm sehr
übersichtlich ist.

Leider liest Xara das TIF-Format, in dem unsere Scans erzeugt werden, nicht
ohne Komplikationen ein. Ich muss sie erst mal als TIF unkomprimiert
speichern, wofür ich dann wieder den Picture Publisher gebrauche, kann sie
dann in Xara öffnen und bearbeiten, was wie gesagt gut funktioniert, und
anschließend wieder als Fax-Gruppe-4-komprimiert abspeichern (LZW wird in
Xara nicht zum Speichern von S/W-Zeichnungen angeboten, sondern erst ab 8
Bit Farbtiefe.)

Noch mal vielen Dank

Gruß,
Karl-Heinz
Post by Wilfried Hennings
Hast Du schon mal Xara Xtreme ausprobiert? (Kostet ab 60 EUR)
Am besten mal die Webseite ansehen: http://www.xara.com/
Xara war zuerst selbständig, dann mit Corel zusammen, jetzt wieder
selbständig.
Grüße
--
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Wilfried Hennings im
Forschungszentrum Juelich GmbH, MUT
<http://www.fz-juelich.de/mut/>
Dies sind meine persoenlichen Auffassungen und nicht die meines Arbeitgebers.
Wilfried Hennings
2006-12-08 08:51:15 UTC
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Post by Karl-Heinz Dreyer
Post by Wilfried Hennings
Hast Du schon mal Xara Xtreme ausprobiert? (Kostet ab 60 EUR)
Am besten mal die Webseite ansehen: http://www.xara.com/
Xara war zuerst selbständig, dann mit Corel zusammen, jetzt wieder
selbständig.
danke für den Tipp. Mit Xara geht das Beschriften wirklich sehr gut.
Ansonsten muss ich mich erst mal dran gewöhnen, obwohl das Programm sehr
übersichtlich ist.
Leider liest Xara das TIF-Format, in dem unsere Scans erzeugt werden, nicht
ohne Komplikationen ein. Ich muss sie erst mal als TIF unkomprimiert
speichern, wofür ich dann wieder den Picture Publisher gebrauche, kann sie
dann in Xara öffnen und bearbeiten, was wie gesagt gut funktioniert, und
anschließend wieder als Fax-Gruppe-4-komprimiert abspeichern (LZW wird in
Xara nicht zum Speichern von S/W-Zeichnungen angeboten, sondern erst ab 8
Bit Farbtiefe.)
Hallo,
für das Umwandeln von komprimiertem in unkomprimiertes TIF und umgekehrt
empfehle ich Irfanview, das ist ein kostenloser Viewer und sehr schnell
(www.irfanview.com).

Ein alternatives Format mit (für s/w Bitmaps) oft genauso guter
verlustfreier Komprimierung ist png (Portable Network Graphic). Wenn
Xara als png speichern kann, wäre das eine Alternative, oder muss es TIF
mit FaxG4-Kompression sein?.

Grüße
--
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Wilfried Hennings im
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Karl-Heinz Dreyer
2006-12-08 21:21:06 UTC
Permalink
Stimmt, mit Irfanview geht das wirklich viel flotter. Irfanview habe ich
vorher auch schon benutzt, aber bisher nicht zum konvertieren. Noch mal
Danke für den Xara-Tipp, ich beginne langsam das Programm zu lieben (obwohl
ich mich nur ungern vom Picture Publisher trenne, jeder Räuber lobt seine
Keule). Mal gucken, ob ich ein paar Mäuse locker machen kann, wenn die
Trial-Lizenz abgelaufen ist.

Schönes Wochenende,
Karl-Heinz
Post by Karl-Heinz Dreyer
Post by Karl-Heinz Dreyer
Post by Wilfried Hennings
Hast Du schon mal Xara Xtreme ausprobiert? (Kostet ab 60 EUR)
Am besten mal die Webseite ansehen: http://www.xara.com/
Xara war zuerst selbständig, dann mit Corel zusammen, jetzt wieder
selbständig.
danke für den Tipp. Mit Xara geht das Beschriften wirklich sehr gut.
Ansonsten muss ich mich erst mal dran gewöhnen, obwohl das Programm sehr
übersichtlich ist.
Leider liest Xara das TIF-Format, in dem unsere Scans erzeugt werden, nicht
ohne Komplikationen ein. Ich muss sie erst mal als TIF unkomprimiert
speichern, wofür ich dann wieder den Picture Publisher gebrauche, kann sie
dann in Xara öffnen und bearbeiten, was wie gesagt gut funktioniert, und
anschließend wieder als Fax-Gruppe-4-komprimiert abspeichern (LZW wird in
Xara nicht zum Speichern von S/W-Zeichnungen angeboten, sondern erst ab 8
Bit Farbtiefe.)
Hallo,
für das Umwandeln von komprimiertem in unkomprimiertes TIF und umgekehrt
empfehle ich Irfanview, das ist ein kostenloser Viewer und sehr schnell
(www.irfanview.com).
Ein alternatives Format mit (für s/w Bitmaps) oft genauso guter
verlustfreier Komprimierung ist png (Portable Network Graphic). Wenn
Xara als png speichern kann, wäre das eine Alternative, oder muss es TIF
mit FaxG4-Kompression sein?.
Grüße
--
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